Stabilisierungsanlage

 

Sager Transportbeton GmbH & Co KG – ein Unternehmen zur Verfestigung von Abfällen

Die Sagergruppe betreibt eine Stabilisierungsanlage am Standort Peggau. Diese Stabilisierungsanlage dient zur Verfestigung von Abfällen zum Zweck der Deponierung.
Die Anlagenkapazität beträgt: ca. 40.000 to/Jahr.

Diverse Abfälle erfüllen aufgrund zu hoher Schadstoffe in unbehandeltem Zustand die Annahmekriterien des Kompartiments nicht und sind somit nicht deponiefähig.

Es werden zB Verbrennungsrückstände (Schlacken und Aschen) durch Siebung in verschiedene Korngrößen aufgeteilt, wobei eine Entfrachtung von Störstoffen (zB Metallteile) durchgeführt wird. Während der Stabilisierung werden diese Abfälle (Schlacken, Aschen) durch einen Mischvorgang mit hydraulischen, latent hydraulischen oder mit sonstigen, in chemischer Reaktion abbindenden Bindemittel (zB Zement, Wasser) dauerhaft in eine Matrix eingebunden.

Durch das Einbinden der Schadstoffe in die Matrix kommt es zu einer deutlichen Verringerung der Schadstoffmobilität.

Abfälle, die als gefährlich einzustufen sind und in der Folge verfestigt wurden, gelten auch nach entsprechender Verfestigung als gefährlich. Diese Abfälle dürfen ausschließlich zum Zweck der Deponierung ausgestuft werden.

 

Vollautomatische Anlagentechnik

Der Stabilisierungsanlage werden Abfälle laut Genehmigungsbescheid zugeführt – vorwiegend Verbrennungsrückstände (Aschen und Schlacken).
Die Steuerung der Mischanlage erfolgt vollautomatisch.

Das Stabilisierungsverfahren ist auf den konkreten Abfall hinsichtlich der Schadstoffeinbindung zu optimieren, wobei insbesondere die Schwankungsbreiten der Abfallzusammensetzung bei der Erstellung einer (oder mehrerer) Rezeptur(en) zu berücksichtigen sind.

Die zu verfestigenden Produktionsmaterialien durchlaufen während des ganzen Verfahrens mehrere Kontrollpunkte.

 

Eignungsprüfung

Diese Prüfung hat die Eignung des Stabilisierungsverfahrens für den betreffenden Abfall im Hinblick auf die geplante Deponierung nachzuweisen. Es ist insbesondere darauf zu achten, dass durch die vorgenommenen Untersuchungen Aussagen über die Beständigkeit des stabilisierten Abfalls gemacht werden können.

 

Endlagerung auf der Reststoffdeponie

Die stabilisierten Abfälle werden anschließend in einen Deponiekörper eingebracht.